Die Initiative Grundeinkommen Potsdam verfolgt das Ziel, in der Stadt, wo Toleranz Tradition hat, dem Bedingungslosen Grundeinkommen einen Schritt näher zu kommen. Wir wollen praktische Erfahrungen sammeln, für die Einführung des BGE auf nationaler und internationaler Ebene. Bekanntlich lernt der Mensch am nachhaltigsten durch Versuch und Fehler. Wer eine positive Einstellung zum BGE hat und uns auf diesem Weg begleiten will, sollte hier ab und zu mal reinschauen!

Dienstag, 27. Januar 2015

Der Zufluchtsort vieler digitaler Exilanten...

...ist Berlin, schreibt Carole Cadwalladr im Guardian.

„Hier besteht ein echtes historisches Bewusstsein dafür, wie sich Informationen gegen Menschen verwenden lassen,“ 
erläutert die Regisseurin von Citizenfour Laura Poitras.
Die US-Filmemacherin lebt ebenfalls in Berlin         Foto: Malte Jaeger/The Guardian
Nachdem sie 2006 zwei Filme zum US-amerikanischen Krieg gegen den Terror gedreht hatte, fand sich ihr Name auf einer Beobachtungsliste der Geheimdienste wieder.

„Sobald mein Flugzeug gelandet war, kamen Agenten an Bord, kontrollierten alle Pässe und brachten mich dann in einen Raum, in dem sie mich befragten. Mehrmals nahmen sie mir dabei alle elektronischen Geräte ab, meine Notizen, Kreditkarten, Computer, Kamera.“
berichtet Poitras über ihre damaligen Erkenntnisse nach Rückkehr in die USA.

 Der vollständige Artikel erschien auch im freitag.

Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!
 Art. 20, Abs. 4 GG 

Montag, 26. Januar 2015

Die weltweite Gewaltspirale...

...dreht sich unaufhörlich. Verlierer sind wir alle. Diese Erkenntnis gewinnen täglich immer mehr Menschen. Doch wie läßt sich der verhängnisvolle Kreislauf der Gewalt unterbrechen?

Der ehemalige US-Drohnenpilot Brandon Bryant gibt darauf eine bewegende und zugleich überzeugende Antwort.

Jede Gewaltanwendung ist ein Rückschritt in die Steinzeit.        Foto: Larry E. Reid Jr./Wikimedia

"Wir sind derzeit sieben Milliarden Menschen in 200 Ländern. Nur ein Prozent tötet und foltert oder gibt Untergebenen den Befehl, zu töten oder zu foltern. Das ist also eine kleine Minderheit. Die anderen 99 Prozent möchten einfach in Ruhe leben, sich verlieben, etwas Geld verdienen, in die Ferien fahren, Freunde treffen, eine Familie gründen, Musik hören, die normalen Dinge des Lebens eben. Leider kann man diese 99 Prozent aber sehr gut an der Nase herumführen. Man erzählt ihnen etwa, ihre Freiheit müsse jetzt am Hindukusch verteidigt werden. Und obwohl sie zuvor noch nie von diesem Berggebiet gehört haben, ziehen sie womöglich mit in den Krieg."
sagt Daniele Ganser, Historiker für Zeitgeschichte und internationale Politik, in seinem Interview mit der Stuttgarter Kontext:Wochenzeitung

Das Interview mit Ganser hier in voller Länge.

Wir können einen konstruktiven Beitrag leisten, indem wir uns täglich mit mehr Güte und echtem Respekt begegnen.
Das Grundeinkommen wäre ein erster Schritt! 

Drei Jobs - Null Freizeit

Tracy (23) hat einen 400-Euro-Job als Sprechstundenhilfe, arbeitet Teilzeit bei einer Fastfoodkette und verkauft abends noch Erdbeerbowle in der Berliner Waldbühne. So kann sie gerade mal ihre Fixkosten decken. Freizeit und Urlaub sind Fremdworte. Seit kurzem leidet die junge Frau an einer Autoimmunerkrankung, die vermutlich ihr weiteres Leben bestimmen wird. 

Arm und krank arbeiten? Warum lassen sich Menschen das gefallen?

Freitag, 23. Januar 2015

Berliner Flüchtlingsprojekt spendet mehr als Hoffnung!

Eine Berliner Familie nahm einen Asylbewerber aus Nigeria auf. Über ihre Erfahrungen berichtet Milena Fee Hassenkamp im freitag.

Foto: Getty Images/iStockphoto/Tashatuvango

 Die Plattform Flüchtlinge Willkommen bringt Anbietende und Suchende von Wohnraum zusammen und sorgt so für jene Willkommenskultur, die sich immer mehr Menschen wünschen, oft aber nicht selbst organisieren können.
Grundeinkommen kann das befördern!

Der kollektive Narzissmus westlicher Kulturen...

...und seine Auswirkung auf den Weltfrieden, ist das Thema eines beachtlichen Politischen Feuilletons mit dem Titel

Mit Psychoanalyse zum Gewaltverzicht

"Was immer die Welt an Geld, Gütern, Ressourcen bereithält, es reicht nicht aus, um die Bedürfnisse unseres nimmersatten Ichs zu befriedigen."
gibt der Autor Christian Kohlroß darin zu bedenken.

Gewalteskalation in der Ukraine                                        Foto: Sergei Supinsky/AFP/Getty Images

Die Botschaft ist: unbedingter Gewaltverzicht!
Und was hat das mit dem Grundeinkommen zu tun?