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| Photo: leralle (flickr), CC BY NC SA 2.0 |
Die Süddeutsche Zeitung (vom 28.11.) bescheinigt der Bundesregierung eine Beschönigung ihres aktuellen Armutsberichts. Es fehlten dort entscheidende Aussagen, die im Entwurf noch vorhanden waren, zum Beispiel, dass "... im Jahr 2010 in Deutschland knapp über vier Mio. Menschen für einen Bruttostundenlohn von unter sieben Euro..." gearbeitet haben. Außerdem sperre sich die FDP gegen die Passage "Während die Lohnentwicklung im oberen Bereich positiv steigend war, sind die unteren Löhne in den vergangenen zehn Jahren preisbereinigt gesunken. Die Einkommensspreizung hat zugenommen." Diese verletze "das Gerechtigkeitsempfinden der Bevölkerung" und könne "den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährden." Als Grund für die Streichungen wurde genannt: Die ursprüngliche Version habe "der Meinung der Bundesregierung" nicht entsprochen.
Da stellt sich doch die Frage, ob die Regierung noch mit der Meinung des Volkes übereinstimmt?

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