Dies ist ein weiterer kooperativer Artikel mit der Star Trek Tafelrunde aus Babelsberg:
Was ist ein Replikator und wie bedient man ihn?
Bei unserer Suche nach Gemeinsamkeiten einer möglichen
besseren Gesellschaftsform in der realen Welt und dem noch futuristisch
anmutenden Star Trek Universum, kommt man an einer ebenso genialen wie auch
innovativen Erfindung nicht vorbei: der REPLIKATOR!
Wie funktioniert ein Replikator?
Wie funktioniert ein Replikator?
Replikatoren, die Nahrung künstlich herstellen, findet
man im 24.Jahrhundert auf den meisten Raumschiffen der Vereinten Förderation der Planeten. Diese Wundergeräte der Zukunft erschaffen aus sogenannter Rohmaterie bzw. in Vorratsbehältern
gelagerten „Molekülketten“ Nahrung, Kleidung und auch Ausrüstungsgegenstände. Memory
Alpha schreibt dazu: „Der Replikator“ (von lat. replicare
= wiederholen, wiederherstellen) ist ein Gerät zur Synthetisierung
von Materie
und Erzeugung von Gegenständen nach zuvor programmierten
Mustern mittels Transportertechnologie.“
Auch nach längerer Recherche in diversen Internetforen
und Suche in einschlägigen Nachschlagewerken wie „Die Physik von Star Trek“ oder
den „Star Trek Fact Files“ konnten wir leider nichts Genaueres zur
Funktionsweise dieser Technologie finden. Die beste Erklärung fanden wir auf http://www.m-usener.de:
Der Replikator ist mit einem Transporter
mit niedriger Auflösung ausgerüstet. Dieser ist notwendig, um
Rohmaterie in jedes beliebige Objekt umzuwandeln. Wenn man etwas zu
essen oder zu trinken bestellt, wird der Wunsch rasch mit über 4500
Mustern verglichen. Wenn das Muster gefunden ist, demateralisiert der
Replikator die entsprechende Menge Rohmaterie. Die Atome der Materie werden auf der Plattform dementsprechend der Muster angeordnet. Der gesamte Vorgang dauert nur Sekunden.
Die Rohmaterie ist äußerlich nur eine rötliche zähflüssige Masse. Aber in Wirklichkeit ist es eine sorgfältig vorbereitete organische Partikelsuspensionsmaterie, deren Struktur dem replizierten Essen ähnelt. Das garantiert, dass die für die Reorganisation dieser Materie benötigte Zeit und Energie nur ein Bruchteil von dessen ausmacht, was nötig währe, würde man von einem anderen Basisstoff ausgehen. Zusätzlich wird die Rohmaterie in komprimierter Form gelagert.
Die Rohmaterie ist äußerlich nur eine rötliche zähflüssige Masse. Aber in Wirklichkeit ist es eine sorgfältig vorbereitete organische Partikelsuspensionsmaterie, deren Struktur dem replizierten Essen ähnelt. Das garantiert, dass die für die Reorganisation dieser Materie benötigte Zeit und Energie nur ein Bruchteil von dessen ausmacht, was nötig währe, würde man von einem anderen Basisstoff ausgehen. Zusätzlich wird die Rohmaterie in komprimierter Form gelagert.
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| Quelle: thinksciencenow.com |
Was hat der Replikator mit dem Grundeinkommen zu tuen?
Da die Transporter auf Tricks wie z. B. Durchschnittswerte zurückgreifen um die Größe der Muster zu reduzieren, meinen einige Benutzer, dass replizierte Nahrung „nicht ganz richtig“ schmeckt. Obwohl sie in Geschmack fast genau dem Orginal entspricht.“
Klar ist, dass diese „Maschine“ eine Lösung
für viele unserer heutigen Probleme darstellen würde. Grund genug, sich diese
Idee der Star Trek Autoren mal näher anzuschauen. Und da wir wie gesagt das
nicht auf der technisch/ physikalischen Ebene können, versuchen wir es mit einer
philosophisch bzw. gesellschaftspolitischen Sichtweise.
So sind wir der Meinung, dass sich das bedingungslose Grundeinkommen auf gesellschaftliche Prozesse in der heutigen Zeit ähnlich
auswirken könnte wie die Replikationstechnologie im 24. Jahrhundert. Warum? Das
BGE soll jedem Individuum einen bedingungslosen Zugang zu existenziellen Gütern und
Dienstleistungen sichern. Somit hat der
Mensch es dann nicht mehr nötig, sein Einkommen mit Erwerbsarbeit zu
gewährleisten. Dem System der „Lohnarbeit nachkommen zu müssen, um seine
Existenz zu sichern“, würde somit die Grundlage entzogen werden. Die Menschen
könnten dann „jeder nach seiner Fasson“ Beschäftigungen nachgehen, die Ihnen Spass
machen und die wiederum der Allgemeinheit zu Gute kommen würden. Welche Ideen
und Projekte wären alles möglich, wenn man nicht die meiste Zeit des Tages
darauf bedacht sein muss, „sein täglich Brot“ zu verdienen und ein Dach über
den Kopf zu finanzieren. Der Kreativität jedes Einzelnen wären dann keine
Grenzen mehr gesetzt und wer weiß, wo die Menschheit dann in wenigen Jahren
stehen könnte.
Das Grundeinkommen, welches jedem Individuum ohne
Gegenleistung zur Verfügung steht, stellt
somit eine finanzielle Existenzgrundlage dar, womit dann lebensnotwendige Mittel (Nahrung,
Kleidung, Wohnung) erworben werden können. Der Unterschied zur Welt von Star
Trek ist das Geld. In Star Trek gibt es keins.
Na gut…mal abgesehen von sogenannten Credits bzw. goldgepressten
Latinums in von zwielichtigen und großohrigen Gestalten geführten Bars am Ende
der Galaxie.
Das bedingungslose Grundeinkommen hingegen ist eine
Geldtransferleistung, die allerdings zentralreguliert ausgegeben wird. Ein Replikator dagegen würde jedem in seiner eigenen
Wohnung zur Verfügung stehen. Das wäre ein Spaß….

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