Es klingt wie Science-Fiction, doch wir sind nicht mehr so weit davon entfernt Seite an Seite mit Robotern zu arbeiten, oder zum Teil für Arbeiten überflüssig zu werden. Folgender Bericht fast zwei Artikel zum Thema neue Automatisierungsprozesse und Fortschritte in der Robotik zusammen.
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| Bildquelle: © Blutgruppe/Corbis -
manager-magazin.de
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Wenn du dich umschaust, wird dir auffallen, dass fast alles, was wir heute benutzen, automatisch hergestellt wird. Deine Schuhe, deine Kleidung, deine Haushaltsgeräte, dein Auto und so weiter...Automatisierung wird also definitiv weitergehen, Film: Automatisierung
Opfer der Automatisierung
Der erste Artikel von heise.de berichtet über die Resultate einer Studie der Oxford Martin School, dass nahezu 50 Prozent aller Jobs in Zukunft durch eine neue Welle der Automatisierung in den USA wegfallen werden. Der Einsatz von neuen Technologien in der Robotik und Computertechnikt wird menschliche Arbeit zum Teil überflüssig machen.
Laut der Studie hat McDonalds-Europa im Frühjahr 2013 7.000 Touchscreen-Computer geordert, um Kassierer zu ersetzen. Nicht nur McDonalds, auch Amazon und andere Versandhändler planen Automatisierungsprozesse, um ihre Logistik zu optimieren und Lohnkosten zu sparen. Sogar im mittleren Lohnbereich werden Jobs durch Automatisierungsprozesse wegfallen, wie Buchhalter, Anwälte oder auch Dozenten.
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| Quelle: Frey & Osborne, The Future of Employment (2013) |
Die neue Revolution der Roboter rollt an
Der zweite Artikel des manager magazins online berichtet von einem weiteren Entwicklungssprung in der Robotik. Das heißt, dass Roboter nicht nur in der Produktion, Raumfahrt, verstrahlten Gebieten, sondern auch in der Altenpflege zum Einsatz kommen sollen. Der Ökonom, der in diesem Artikel benannt wird, George Magnus von der UBS, nennt dies sogar eine „globale industrielle Revolution“. Magnus weist darauf hin, dass durch den Einsatz günstigerer Technologien westliche Unternehmen ihre Produktionsstätten in Billigländern schließen und in ihre Heimat zurückkehren werden.
In Zukunft werden Unternehmen weitere Formen der Kooperation zwischen Mensch und Maschine suchen, was dazu führt, dass immer mehr Einkommensplätze vernichtet werden, das paradoxer Weise in einer Gesellschaft mit einer rapide steigenden Produktivität zu immer mehr Armut führt. Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman stellt die Vermutung auf: „Wir könnten auf eine Gesellschaft zusteuern, die immer reicher wird, in der aber alle Gewinne denjenigen zufallen, die die Roboter besitzen“. Gleichzeitig möchte er sich auf diese Vermutung nicht festlegen, aber „etwas potenziell sehr Wichtiges passiert gerade“
Wo bleibt der soziale Fortschritt?
Wir haben einen enormen technologischen Fortschritt in den nächsten Jahrzehnten zu erwarten. Wo bleibt ein sozialer Fortschritt parallel dazu? Die Politik wird langsam die Augen öffnen müssen, dass Einkommensplätze durch weitere Automatisierungen verschwinden werden und das es in Zukunft nicht mehr darum geht Arbeitsplätze zu schaffen, sondern die Erzeugnisse einer immer weiter steigenden Produktivität in der Volkswirtschaft gerecht aufzuteilen. Ein Grundeinkommen könnte diese Lücke schließen…
Links zu den Artikeln:
Artikel heise.de, Studie USA
http://www.heise.de/tp/artikel/40/40241/1.html
Artikel manager magazin, Die neue Revolution der Roboter rollt an
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/industrie/a-886685-4.html
Kompletter Film zum Thema Automatisierung
http://www.youtube.com/watch?v=Rer1dKvll9s


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