...wurde Marinus van der Lubbe von den Nationalsozialisten ermordet. Angeblich soll er im Februar 1933 den Reichstag niedergebrannt haben. Das Urteil gegen ihn wurde 2007 aufgehoben. Für die NSDAP war der 24 Jährige Ex-Kommunist allerdings ein höchst willkommener Sündenbock. So konnte nur einen Tag nach dem Brand per Reichstagsbrandverordnung die Weimarer Verfassung außer Kraft gesetzt werden. Das wiederum nutzten die Nationalsozialisten dazu, Oppositionelle einzusperren, zu ermorden oder mundtot machen. Es war der zweite Schritt zur totalen Machtergreifung.
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| Das Urteil gegen ihn wurde 2007 aufgehoben. Foto: Wikipedia.de |
Das Sündenbock-Prinzip gilt immer noch, weil: Fehler machen immer nur die anderen.
"Die soziale Rolle des Sündenbocks lässt sich auch einer ganzen Gruppe von Menschen per Attribution zuweisen. Sind Menschen frustriert oder unglücklich, richten sie ihre Aggression oft auf Gruppen, die unbeliebt, leicht identifizierbar und machtlos sind.
Dies kann auch mittels einer durch Machteliten verbreiteten Ideologie geschehen, die ein Feindbild
bewusst entwickelt mit dem Ziel, bestimmte soziale, ethnische oder
politische Minderheiten zum Sündenbock für aktuelle Krisenerscheinungen
zu machen oder von der eigenen mangelnden oder schwindenden Legitimation
abzulenken (siehe zum Beispiel Holocaust). Eine solche Projektion auf einen Sündenbock kann für die Bevölkerungsmehrheit identitätsstiftende Funktion bekommen."
(Quelle Wikipedia.de)
Grundeinkommen macht Sündenböcke überflüssig!
Grundeinkommen macht Sündenböcke überflüssig!

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