Kürzlich erhielt ein Bekannter aus der Nachbarschaft unangenehme Post von seiner Hausverwaltung. Er habe nachträglich über 1.600 € an Mietnebenkosten zu entrichten. Der Verfasser dieses Beitrags wurde gleichfalls mit einer Nachforderung konfrontiert. Die ist zwar deutlich geringer. Angesichts der Tatsache, dass der eigene Verbrauch aber jahrelang geringer wurde und dann stets eine Gutschrift erfolgt war, versetzt einen der Sachverhalt nun allerdings schon sehr in Erstaunen.
Wie ist eine so horrende Kostenexplosion möglich?
Unvermittelt gerät einem da dies Bild vor Augen:
![]() |
| Foto: tagesgeld-news.de |
Die Kosten werden auf viele schwache Schultern umverteilt, die sich oft kaum wehren, so die Annahme. Das Argument, dass Energiekosten generell gestiegen seien, ist nicht wirklich logisch, wenn man die Preisnachlässe für energieintensive Industriezweige betrachtet. Ursache ist eindeutig die Auswirkung des Zinseszins und des daraus folgenden Umverteilmechanismus.
Hier stellt sich wohl zwangsläufig die Systemfrage!

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen