Der evangelikale Theologe Thomas Schirrmacher
vertritt die These, dass die „westliche Welt derzeit das Ende der
bisher umfassendsten Schuldkultur der Geschichte und einen Rückfall in
eine auf reine Außenwahrnehmung des Menschen orientierte Schamkultur“
erlebe. In der Schuldkultur sei „das Gewissen
und ein vorgegebener Maßstab entscheidend, in der Schamkultur ist der
Maßstab die Gesellschaft“. Jede Schuldkultur enthalte jedoch Elemente
der Schamkultur und umgekehrt; eine „strikte Trennung der beiden“ sei
unmöglich. Nach Schirrmacher gelten folgende Grundprinzipien:
- In der Schamkultur gelte die öffentliche Wertschätzung als höchstes Gut
- In der Schuldkultur gelte die Sorge des Menschen der Sühnung seiner Schuld
(Quelle: Wikipedia.de)
Falls die These richtig wäre, ließen sich in Zukunft noch mehr Menschen von äußeren statt inneren Instanzen leiten, was Manipulationen Tür und Tor öffnen würde.
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| Vor Scham im Boden versinken? Foto: Thinkstock/iStockphoto |
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