...vieles andere mehr nutzen Einzelne in Politik und Wirtschaft, um die Mehrheit abzulenken oder zu täuschen. Den Mainstream-Medien kommt dabei eine spezielle Bedeutung zu. Sie überfluten die Massen mit unwichtigen Nachrichten und Informationen, die viel Aufregung erzeugen. Während dessen kann die "Elite" ihr Ding still und ohne große Widerstände durchziehen. Die Methode beschreibt die Kanadische Journalistin Naomi Klein in ihrem Buch "Die Schock-Strategie", daraus zwei Zitate:
"Die Lage in Bolivien kann man gut mit einem Menschen vergleichen, der Krebs hat. Er weiß, dass ihm eine sehr gefährliche und schmerzliche Operation bevorsteht, worauf die Geldwertstabilisierung und eine Reihe anderer Maßnahmen zweifellos hinauslaufen werden. Und doch hat er keine Alternative."
(Cornelius Zondag, US-Amerikanischer Wirtschaftsberater in Bolivien 1956)
"Die Verwendung des Krebses innerhalb des politischen Diskurses befördert den Fatalismus und rechtfertigt "strenge" Maßnahmen - wie sie zugleich die weitverbreitete Ansicht bestätigt, dass die Krankheit notwendigerweise tödlich ausgeht. Eine Krankheitsauffassung ist niemals unschuldig. Es ließe sich jedoch behaupten, dass Krebsmetaphern als solche schon implizit genozidal sind."
(Susan Sontag, Krankheit als Metapher, 1977)
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Barack Obama und Bronisław Komorowski in Warschau. Foto: dpa |
Diese Welt hat nur ohne Gewalt eine Chance!

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