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| Cameron fordert von Obama enge Kooperation im Geheimdienstbereich. Foto: AP |
"Die Terroranschläge in Frankreich könnten auch Folgen für die
von US-Präsident Obama geplante Reform der NSA haben. Nicht nur die
Republikaner sehen in den Geheimdiensten ein wirksames Mittel, um
Anschläge in den USA zu verhindern."
berichtet ARD-Korrespondent Martin Ganslmeier aus Washington
Nach den Terroranschlägen von Paris, so der frühere NSA-Direktor Michael
Hayden, sehe die Metadaten-Sammlung der NSA bei weitem
nicht mehr so beängstigend aus: "Mich würde es nicht überraschen, wenn
der französische Geheimdienst jetzt Handynummern an uns weitergibt und
uns fragt: 'Welche Gespräche wurden mit diesen Nummern weltweit
geführt?'"
Zwei Tage lang war Großbritanniens
Premierminister David Cameron zu Gast im Weißen Haus. Im Mittelpunkt der
Gespräche mit US-Präsident Barack Obama stand der Kampf gegen den
islamistischen Terror. Dabei drängte Cameron auf eine noch engere
Zusammenarbeit zwischen britischen und amerikanischen
Nachrichtendiensten und eine strengere Überwachung verschlüsselter
Nachrichten in sozialen Netzwerken.
Mit Blick auf die Empörung nach den
Snowden-Veröffentlichungen warb Obama für eine vernünftige Balance
zwischen Sicherheit und Privatsphäre. Er sagte: "Es ist nützlich, wenn
uns Bürgerrechtler und andere auf die Schulter klopfen und uns an Werte
erinnern, die in Gefahr sind. Diese Debatte begrüßen David und ich." Er jedenfalls strebe immer noch die Umsetzung
seiner Reformvorschläge für die NSA-Programme an. Zentraler Punkt dabei:
Zukünftig soll nicht mehr die Regierung massenhaft Daten speichern,
sondern die Telefongesellschaften.
Doch für Obamas Reformkurs ist weit und breit
keine Mehrheit im Kongress in Sicht. Schon im November waren die
Reformvorschläge im Senat gescheitert - trotz demokratischer Mehrheit.
Mittlerweile haben die Republikaner dort das Sagen. Und das Lager der
NSA-Kritiker aus linken Demokraten und "Tea Party"-Republikanern
bröckelt.
"Wenn sich die Technologien weiterentwickeln,
müssen wir vermeiden, dass es sichere Häfen für Terroristen gibt, in
denen sie sich austauschen. Das ist unser Ziel", so Cameron. Obama
versprach, die USA würden weiterhin Geheimdiensterkenntnisse mit den
europäischen Verbündeten austauschen, um die Bevölkerung zu schützen.
Quelle: tagesschau.de
Wem nutzt weltweiter Terrorismus wirklich?
Wem er schadet weiß mittlerweile jeder!

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